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Foto: © Frieder Aurin
Vorstellung des Scelsi-Projekts auf der Langen Nacht der Museen am 25. August 2007 in der Berlinischen Galerie. Foto: © Frieder Aurin
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Scelsi Projekt

Nastri e note | 2007 - 2017

Die Eigenart der Kompositionsweise des italienischen Komponisten Giacinto Scelsi (1905 - 1988) hat nach seinem Tod für polemische Diskussionen über die Autorschaft einiger Werke gesorgt. Er improvisierte seine Stücke auf dem Ondiola und anderen Instrumenten und ließ die davon gemachten Tonaufnahmen dann von Assistenten in Partituren notieren. Die Eigenart seiner Musik ließ diese Übertragungen zu anspruchsvollen Arbeiten werden, waren es doch oft nur Ausschnitte, die übertragen werden sollten, während klangliche und tonliche Neuerungen mit musikalischen Zeichen darzustellen waren, die es zunächst nicht gab. Nachdem in den letzten Jahren die vorliegenden Tondokumente digital konserviert und somit wieder verfügbar gemacht wurden, sollen sie erstmals in Konzerten mit den Partiturfassungen seiner Stücke konfrontiert werden, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Entwicklung einer eigenen Vorstellung zu geben. Als Zwischenbilanz der auf ein Jahrzehnt angelegten Beschäftigung des Ensembles mit Scelsi brachten die Streicher in einem Kammerkonzert im Januar 2011 mehrere seiner Kompositionen zur Aufführung und werden aktuell immer wieder Solokompositionen für unterschiedliche Instrumente in den Konzerten der Reihe Amuse-Gueules Neuer Musik programmiert. Ein abschließendes Konzert- und Ausstellungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Fondazione Isabella Scelsi in Rom ist für 2017 in Vorbereitung.

Ksenija Lukic, Sopran u.a. | work in progress - Berlin | Gerhardt Müller-Goldboom, Dirigent