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Das Ensemble
Gerhardt Müller-Goldboom
Damir Bacikin
Marika Gejrot
Katrin Plümer
Pavlos Antoniadis
Florian Juncker
Chang Yun Yoo
Ewa Korolczyk
Oliver Potratz
Aki Yamauchi
Foto: © Mirella Weingarten
Billiana Voutchkova
Matthias Badczong
Foto: © Mirella Weingarten
Eva Curth
Foto: © Oliver Potratz
work in progress - Berlin
Gerhardt Müller-Goldboom
Chang Yun Yoo, Al Kindi Ensemble (Gast)
Foto: © Mirella Weingarten
Ewa Korolczyk, Gerhardt Müller-Goldboom, Nicolaus Gerszewksi (Komponist)
Foto: © Mirella Weingarten
Pavlos Antoniadis
Foto: © Mirella Weingarten
Probe Bussotti: Silvano Sylvano
Gerhardt Müller-Goldboom, Al Kindi Ensemble (Gast)
Aki Yamauchi, Marika Gejrot
Sylvia Fomina (Komponistin), Jose Parrondo (Gast)
Chang Yun Yoo
Ewa Korolczyk, Klaus Huber (Komponist)
Gerhardt Müller-Goldboom, Al Kindi Ensemble (Gast)
Pavlos Antoniadis, Ewa Korolczyk
Georg Katzer (Komponist), Marika Gejrot
Matthias Badczong
Gerhardt Mueller-Goldboom, Michael Edward Edgerton (Komponist)
Al Kindi Ensemble (Gast), work in progress - Berlin, Klaus Huber (Komponist)
Gerhardt Müller-Goldboom
Peter Michel, Sabine Kaselow (Gast), Katrin Pluemer, Heidi Mockert, Aki Yamauchi, Matthias Badczong, Gerhardt Mueller-Goldboom
Eva Curth
Gerhardt Müller-Goldboom
work in progress - Berlin
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Das Ensemble

'work in progress - Berlin' widmet sich dem Aufspüren wesentlicher Tendenzen und zukunftsweisender Strömungen gegenwärtiger Musik. Die Musiker, die in der aktuellen, internationalen Besetzung seit 2004 tätig sind, engagieren sich darüber hinaus gleichermaßen für die Auseinandersetzung mit wichtigen Werken der letzten Dekaden und der Etablierung unbekannterer, aber interessanter Werke im allgemeinen Repertoire zeitgenössischer Musik.

Zahlreiche Ur- wie auch Wiederaufführungen bedeutender Werke der jüngeren Vergangenheit standen seit der Gründung 1988 auf den Programmen und wurden, wenn möglich, in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten studiert. Durch den somit mehr als zwei Jahrzehnte währenden, kontinuierlichen Austausch mit jeweils innovativen Akteuren konnten zahlreiche, die jeweilige Gegenwart aufnehmende Programme realisiert werden. Unmittelbare Impulse erhielten die Musiker von 'work in progress - Berlin' so in der Zusammenarbeit mit Helmut Lachenmann, Peter Ablinger, Jakob Ullmann, Hans-Joachim Hespos, Julio Estrada, Georg-Friedrich Haas, in jüngerer Vergangenheit mit Mark Andre, Michael-Edward Edgerton, Alex Nowitz, Clara Maïda, Sylvia Fómina, Anno Schreier, Philipp Maintz, Lisa Bielawa, Caspar de Gelmini, Haruyuki Suzuki oder Gabriel Pareyón. Seit 2008 arbeitet das Ensemble in verschiedenen Produktionen mit dem Vocalconsort Berlin zusammen.

Die Förderung insbesondere junger Komponisten sowie kontinuierliche, einjährige Kooperationen mit Gastkomponisten (zuletzt Jakub Sarwas), erweitern das Arbeitsfeld des Ensembles.

Neben der Konzerttätigkeit an Berliner Spielorten wie dem Konzerthaus Berlin, dem Kammermusiksaal der Philharmonie, der Akademie der Künste, der Villa Elisabeth, der Berlinischen Galerie und einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Radialsystem V war das Ensemble zu Gast bei zahlreichen Spielstätten und Festivals für Neue Musik in Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern und fand für seine exemplarischen Interpretationen überregionale Anerkennung.

Seit 2005 ist 'work in progress - Berlin' auch im Bereich des Musiktheaters tätig. So fanden im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses Berlin drei Produktionen mit Werken Sylvano Bussottis statt (La Passion selon Sade, Silvano Sylvano, Pièces de chair II). Besonderen Erfolg hatte die Produktion von Mark Andres „...22,13...” im Radialsystem V (2010) in Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio des SWR, die auch durch ihre Veröffentlichung auf CD und deren Vorstellung auf den Donaueschinger Musiktagen 2011 weit über Berlin hinaus Resonanz fand. 2013 wurde in Koproduktion mit dem Theater Basel Henri Pousseurs „Votre Faust”  im Radialsystem V Berlin und im Theater Basel erstmals in seiner musikalischen Originalgestalt auf die Bühne gebracht. Der „Klassiker” variablen Musiktheaters konnte so einem großem Publikum vorgestellt werden. 

Nicht zuletzt zeichnen zudem die bewusst betonten Berührungspunkte zu Genres wie Jazz oder alter Musik, Kooperation mit Künstlern aus den Bereichen Tanz, Bildende Kunst oder Multi Media sowie die Förderung des Zugangs zur Gegenwartsmusik für eine größere Öffentlichkeit mit der Veranstaltungsreihe „Amuse-Gueules Neuer Musik“ das Selbstverständnis von 'work in progress - Berlin' aus.

Künstlerischer Leiter von 'work in progress - Berlin' ist seit der Gründung der Komponist und Dirigent Gerhardt Müller-Goldboom.