work in progress - Berlin
ensemble für gegenwartsmusik
Musiktheater
Henri Pousseur: Votre Faust - Variable Oper
für Sänger, Schauspieler, elektronisches Zuspiel und Instrumentalisten
Premiere 30. März 2013
Radialsystem V Berlin
Vorstellungen
Radialsystem V Berlin (31. März und 1. April 2013)
Theater Basel (10. und 11. November 2013)
work in progress - Berlin
Regie: Georges Delnon
Musikalische Leitung: Gerhardt Müller-Goldboom

DAS PUBLIKUM MACHT SICH SEINE OPER SELBST
Henri Pousseurs Oper gehört ohne Zweifeln zu den wichtigsten Werken, die dem Musiktheater des späten 20. Jahrhundert wesentliche Impulse gegeben haben. Die damit einhergehende neue Ästhetik ist anders als in den wenigen vergleichbaren Werken noch niemals konsequent auf einer Bühne verwirklicht worden. Anlass genug, dieser außergewöhnlichen Oper durch ebensolche Aufführungen den Platz im Bewusstsein eines breiten Publikums zu sichern, der ihr zukommt.
EIN KLASSIKER
Die seit dem Mittelalter in allen Künsten immer wieder begegnende Faust-Figur steht ebenso im Mittelpunkt wie die Musik und deren Entstehung selbst. Ein spannendes Vexierspiel lässt offen, welche der Figuren nun eigentlich in die Rolle des Faust oder des Mephistopheles geschlüpft sind.
UNVERMEIDBAR EINE ERFOLGSPRODUKTION
Faust als Allgemeinplatz ermöglicht Darstellung und Wahrnehmung der von Henri Pousseur und seinem Librettisten Michel Butor neu entdeckten Gegenwartsaspekte des Stoffs. Das Publikum hat im Laufe des Stückes vielfältige Möglichkeiten, in den Verlauf des Stücks einzugreifen. Von der Veränderung der Grundkonstellation bis hin zum Abbrechen ganzer Szenen, die durch andere ersetzt werden müssen, kann es sich so selbst einen zufrieden stellenden Ablauf zurechtbasteln.
GESAMTKUNSTWERK DER GEGENWART
Der erstmals im Sinne des Komponisten aufgeführte 2.Akt wird insbesondere auch die in den musikalischen Ablauf unmittelbar integrierte Beleuchtungskonzeption bieten, die bei aller Komplexität des Geschehens eine außergewöhnliche Klarheit des Dargestellten schafft.
DIE FAUST-GESCHICHTE ALS MARIONETTENSPIEL
Wie entsteht heute eine Oper? Hier können Sie es unmittelbar erleben!
Koproduktion work in progress - Berlin und Theater Basel
mit großzügiger Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes
Mark Andre: ...22,13...
Oper in drei Akten
Am 15. Januar 2010 fand im RADIALSYSTEM V die Premiere von Mark Andres Musiktheaterpassion statt.
"Spieltechnisch ist das Werk mehr als anspruchsvoll. Dem von Gerhardt Müller-Goldboom geleiteten Berliner Ensemble work in progress und den Mitarbeitern des Freiburger Experimentalstudios gelang eine fabelhafte Aufführung, die jener der Uraufführung an Präzision und Einfühlungsvermögen noch überlegen war."
Julia Spinola, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. 1. 2010
Deutschlandradio Kultur strahlte im April 2010 eine Aufzeichnung der Oper aus. Die Produktion ist ab 15. Januar 2012 als CD im Handel erhältlich. (2 SACD/CD NEOS 11067-68)
© Manu Theobald
© Mirella Weingarten
© Mirella Weingarten
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© André Osbahr
© Mirella Weingarten
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© Mirella Weingarten
© Mirella Weingarten
Ariane Funabashi, Lina Kukulis, Sina Nikolaus, Rachel Oidtmann, Paula Scherf,
Laura Weiss, Anika Wiessner — Tanz
VOCALCONSORT BERLIN — Stimmen
WORK IN PROGRESS-BERLIN — Instrumente
EXPERIMENTALSTUDIO des SWR — Live-Elektronik
Gerhardt Müller-Goldboom — Musikalische Leitung
Cornelia Heger — Regie
Mirella Weingarten — Bühne / Kostüme
Urs Hildbrand — Lichtdesign
André Richard, Joachim Haas, Reinhold Braig, Thomas Hummel — Klangregie
Das Projekt war gefördert von:
Kooperationspartner:
Medienpartner: