Ensemble

Das Ensemble

work in progress – Berlin widmet sich dem Aufspüren zukunftsweisender Tendenzen gegenwärtiger Musik. Die Musikerinnen und Musiker engagieren sich darüber hinaus gleichermaßen für die Auseinandersetzung mit wichtigen Werken der letzten Dekaden und die Etablierung unbekannterer, aber interessanter Werke im allgemeinen Repertoire zeitgenössischer Musik. Zu einem festen Kern von Solistinnen und Solisten werden zu den einzelnen Programmen nach Bedarf weitere Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auch bis zur Orchestergröße hinzugezogen. 

Photo © Oliver Potratz

Zahlreiche Ur- wie auch Wiederaufführungen bedeutender Werke der jüngeren Vergangenheit standen seit der Gründung 1988 auf den Programmen und wurden, wenn möglich, in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten studiert. Durch den kontinuierlichen Austausch mit jeweils innovativen Akteuren konnten zahlreiche, die jeweilige Gegenwart aufnehmende Programme realisiert werden. Unmittelbare Impulse erhielten die Ensemblemitglieder so in der Zusammenarbeit mit Helmut Lachenmann, Peter Ablinger, Jakob Ullmann, Hans-Joachim Hespos, Julio Estrada, Alvin Lucier, Hanspeter Kyburz, Isabel Mundry, Xiayong Chen, Mayako Kubo, Edison Denissow, Rolf Riehm, Gösta Neuwirth, Richard Barrett, Georg-Friedrich Haas, Sylvano Bussotti, Mark Andre, Michael-Edward Edgerton, Alex Nowitz, Georg Katzer, Klaus Huber, Clara Maïda, Sylvia Fómina, Anno Schreier, Philipp Maintz, Lisa Bielawa, Jakub Sarwas, Caspar de Gelmini, Haruyuki Suzuki, Gabriel Pareyón, Nikolaus Gerszewski, Liping Ting, Brice Catherin, zuletzt mit Martin Sadowski, Markus Wettstein, Irene Kepl, Maxim Seloujanov und Tanja Glinsner. Seit 2008 arbeitet das Ensemble in verschiedenen Produktionen mit dem Vocalconsort Berlin zusammen. Seit 2018 ist work in progress – Berlin ständiger Gast des Festivals tiefschoen auf Schloss Wartin in der Uckermark.

Künstlerischer Leiter von work in progress – Berlin ist der Komponist und Dirigent Gerhardt Müller-Goldboom . 

Chang Yun Yoo, Gerhardt Müller-Goldboom, Marika Gejrot – © Oliver Potratz